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NKS for Racing macht gigantische WM-Erfahrungen

Sie war für den deutschen Kartsport eine ganz große Sache: Die Schaltkart-Weltmeisterschaft der CIK/FIA vom 6. bis 10. September in Wackersdorf. Nachdem es in den letzten Jahren keine internationale Meisterschaft mehr in Deutschland gegeben hat, fand nun die Schaltkart-Weltmeisterschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Deutschland statt. Und so traf sich im oberpfälzischen Prokart Raceland in Wackersdorf die Weltelite des Kartsports. 162 Fahrer aus 27 Nationen kämpften vor dreitausend Zuschauern um die Krone des Weltmeistertitels. Die Atmosphäre auf dem Prokart Raceland Wackersdorf hätte für Zuschauer und Teilnehmer nicht besser sein können.

Lars Naumann, Teamchef NKS for Racing aus Limbach-Oberfrohna, fuhr gleich mit zwei seiner Schaltkart-Piloten nach Bayern. „Machen wir uns nichts vor. Uns war von vornherein klar, dass das Erreichen des Finales am Sonntag eine Nummer zu groß für uns ist. Da kämpft David gegen Goliath. Alleine vom Budget ist das für uns einfach nicht zu stemmen. Auf diesem extrem hohen internationalen Niveau mithalten zu können, ist ohne Partner und Sponsoren einfach nicht zu stemmen. Alleine der Reifenverbrauch bei einer Weltmeisterschaft ist gigantisch. Wer auch nur annähernd eine Chance haben möchte, muss von Mittwoch bis Sonntag circa 15 Reifensätze einsetzen. Doch uns ging es vor allem um Erfahrungen. Erfahrungen, die für unsere Piloten von unschätzbarem Wert sind. Erfahrungen, die sie in unseren nationalen Serien für sich nutzen können“, erklärt Naumann. Dabei schien seine Hauptaufgabe in diesen Tagen eher im Bereich eines Motivationscoachs zu liegen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl traten die besten Piloten in unzähligen Vorläufen gegeneinander an. „Und genau darin lag unsere Herausforderung. Geht es in einem Vorlauf einmal schief, dann musst du das als Fahrer sofort abhaken und an den nächsten Lauf denken. Darüber sich zu ärgern und sich lange damit zu beschäftigen, ja sogar zu resignieren, ist der komplett falsche Ansatz. Um das Finale zu erreichen, musst du in jedem deiner Läufe in die Top Ten fahren. Ein Ausfall in nur einem Lauf ist also ein großer Nachteil. Fehlen dir sechs Zehntel einer Sekunde, bis du auf Platz achtzig. Fehlt dir dagegen eine knappe Sekunde auf den Schnellsten, reihst du dich um Platz einhundert ein“, erklärt Teamchef Lars Naumann das Leistungsniveau. Doch auch wenn sie das Finale der besten 34 Schaltkart-Piloten der Welt am Sonntag verpassten, so schwärmt der Teamchef von seinen Fahrern: „Ich bin wahnsinnig stolz auf Rick Hartmann und Robert Jahnsmüller. Sie haben nie aufgegeben, kämpften immer weiter. Wenn ein Mitbewerber sie in einem Rennen ins Abseits beförderte, sprangen sie aus ihren Karts, schoben sie an und jagten dem Feld wieder hinterher. Alleine diese gigantischen Erfahrungen werden sie in Zukunft deutlich stärker machen.“

Nächster Stopp für das Team NKS for Racing ist vom 23. bis 24. September erneut Wackersdorf. Der Prokart Raceland ist aufgrund seiner modernen Anlage die beliebteste Kartstrecke im Rahmenprogramm aller in Deutschland ausgetragenen Rennserien. Diesmal ist es das Finale des Ostdeutschen ADAC Kart Cup.

 

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